Und er sprach zu ihm: Fürchte dich nicht! Denn die Hand Sauls, mein Vater, wird dich nicht finden; und du sollst König über Israel sein, und ich werde neben dir sein; und das weiß auch mein Vater Saul.

Fürchte dich nicht: Mein Vater wird dich wegen der Hand Sauls nicht finden. „Die Hand“ bezeichnet die Aktivität und Macht des Königs, und „finden“ umfasst die Ideen des Aufspürens und Festhaltens. Welch ein Sieg über natürliche Gefühle und niedere Rücksichten muss Jonathans Glaube errungen haben, ehe er ein solches Gespräch suchen und solchen Gefühlen Ausdruck verleihen konnte! 

Mit ruhiger und sicherer Zuversicht darüber zu sprechen, dass der Mann, der sein Freund war, durch die Bande eines heiligen und feierlichen Bundes ersetzt wurde, konnte nur von einem getan werden, der, allen weltpolitischen Anschauungen überlegen, auf die Gang der Dinge im Geiste und durch die Prinzipien jener Theokratie, die Gott als den einzigen und höchsten Souverän Israels anerkennt. Weder Geschichte noch Fiktion zeigen die Bewegungen einer Freundschaft reiner, edler und selbstverleugnender als die von Jonathan.

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